Über Mich

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Kreativität ist für mich die Kunst der Überraschung. Die Fähigkeit mit Erwartungen zu spielen ist die Basis meiner Arbeit als Designerin und kreativer Denkerin. Dabei werde ich auch oft selbst überrascht. Gerne öffne ich ein neues Buch und male mir mit Spannung das Ende der Geschichte aus. Wirklich wollen möchte ich mein Ende allerdings nie. Viel lieber bevorzuge ich ein Ende, das ich niemals erwartet hätte.

Aufgrund von Überraschungen lerne ich auch gerne verschiedene Bereiche der Kreativbranche kennen und erarbeite mir neue Methoden. Einen Teil meines Bachelor-Studiums in Visual Arts habe ich in Southampton, England durchgeführt. Obwohl es sich dabei um grundlegende Kenntnisse des printbasierten Grafikdesigns handelte, so wurde ich durch den Einfluss der Kultur immer wieder überrascht. Dies hat mich zum Abschlussprojekt „The Forest“ geführt. In diesem Buch habe ich weniger mit traditionellen Gestaltungsprinzipien und -rastern gearbeitet. Stattdessen soll der Leser auf jeder Seite visuell und inhaltlich überrascht werden.

Während meines Studiums und Praktika habe ich mir intensiv Erfahrungen in verschiedener Software zur Visualisierung im Druck- und Digitalbereich angeeignet. Der kreative Prozess beginnt für mich allerdings auf dem Papier. Zeichnen ist ein essentieller Teil meiner Arbeit, den ich nicht nur für Projekte im 2D Art Bereich einsetze. Zusätzlich verwende ich gerne andere traditionellere Methoden, wie beispielsweise die Verwendung interessanter Papiersorten, um einem Printprodukt Haptik zu verleihen.

Obwohl mir Überraschungen sehr wichtig sind, ist meine Arbeitsweise ergebnisorientiert und strukturiert. Ob in einem Team oder alleine, ein organisierter Ablauf gehört für mich zum bestmöglichen Ergebnis. Aufgrund meiner Fähigkeit mir schnell Neues anzueignen, übernehme ich auch gerne für mich zunächst fachfremde Aufgaben, sofern es in einem Projekt nötig ist. Intensives Arbeiten steht für mich im Vordergrund, dennoch möchte ich den Spaß bei der Arbeit aufrecht erhalten.

In meinem Studium wurde ich mehrfach mit der mangelnden Zukunftsfähigkeit des Printdesigns konfrontiert. Seitdem habe ich mich intensiv damit beschäftigt meine gelernten Fähigkeiten auf andere Bereiche zu übertragen. Mein Ziel ist es, in einem Bereich mit hohem Potential zu arbeiten. Besonderes Interesse habe ich dabei an dem Gebiet des Game Designs, da es nicht nur viele unterschiedliche Facetten beinhaltet, sondern auch mit der Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten kreativen Freiraum bietet. Und dieser Freiraum schafft mir Offenheit für alles Neue, mit dem mich meine Zukunft noch überraschen kann.